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Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 18:51 Uhr

4 Wege für ein kleines System im Rechenzentrum ihrer Bank. Wie entscheiden sie?

Geschrieben von  connormarc

Nehmen wir an, Sie würden gerne ihre Hausbank dazu anregen, dass diese ihnen als Kundin oder Kunde den Mikrospenden-Sammelservice ermöglicht. Nehmen wir weiter an, sie haben sich aufmerksam bei Banken umgehört, sich Tips eingeholt und sich dabei auf Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken als mögliche Sammelstellen konzentriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun nehmen wir an, ihnen sind 3 Wege bekannt, die unter einer „gewissen“ und nicht zu unterschätzenden Portion Anstrengung ihr Ziel, den Einbau des Subsystems, in greifbare Nähe rücken lassen:

 

Der erste Weg:


Sie regen bei der Bundesregierung an, den Punkt “automatische Bank-Mikrospenden“ auf eine ihrer Tagesordnungen zu setzen, gemeinschaftlich darüber zu debattieren und (bei Gefallen an der Idee) eine gesetzliche Richtlinie für Bank-Rechenzentren zu erlassen, die diese anhält, ein Subsystem zu entwickeln und einzubauen, das den Sammelservice in Form eines Algorithmus in sich trägt

 

Der zweite Weg:


Sie wenden sich direkt mit ihrem Anliegen an übergeordnete Zusammenschlüsse, wie z.B. den Bundesverband der Deutschen Volksbanken (BVR), welcher Fachräte hervorbringt, in denen wiederum Vorstände aus den Volksbanken sitzen und bitten den zuständigen Ansprechpartner des BVR, regionale Mikrospenden in einem geeigneten Fachrat vorzustellen wobei sie gleichzeitig hoffen, dass die Idee im Fachrat eine gewisse Breitenwirksamkeit entwickelt und dazu anregt, den Rechenzentren strategische Vorgaben zu unterbreiten, die auch die Entwicklung des Mikrospenden-Subsystems beinhalten. Wichtig hierbei ist das Hintergrundwissen, dass diese Empfehlungen der Fachräte tatsächlich auch Wirkung bei den Rechenzentren entfalten

 

Der dritte Weg:


Sie versuchen den Weg über die Banken und wissen, dass es ca. 80-100 interssierte bzw. sogar von der Mikrospenden-Idee überzeugte Banken eines Verbundes benötigt, um ggü. den Rechenzentren die Idee mit Nachdruck zu vertreten und diese damit von der Sinnhaftigkeit der Subsystem-Implementierung zu überzeugen, was die Verantwortlichen letztlich zum Handeln bzw. zum Einbau bewegt

 

 

Und Viertens (alternativ):


Sie wachen auf und sind der Ansicht das es doch mehr Sinn macht, ihren weiteren Hobbys wie z.B. Kino, Lesen, Fahrradfahren nachzugehen und lassen das Subsystem Subsystem sein bzw. brechen an dieser Stelle ab.

 

Jetzt die Frage:

 

Die Fakten sind ihnen bekannt und ebenso die Einsicht, dass die Wege 1-3 zum Ziel führen können.

 

Wie entscheiden sie sich?

 

Und bitte sagen sie jetzt nicht, dass sie eigentlich null interessiert an einem Mikrospenden-Subsystem sind...

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