Aber zwischen verfolgen und folgen liegen Welten oder eben Twitter und damit reduziert sich das Zeit, Geld und Aufwands-Argument gen Null und übrig bleibt das Interesse, inwieweit so etwas wie Twitter (neben der Eigenschaft, Botschaften innerhalb kürzester Zeit einmal um die Welt zu transportieren wenn einem nur genug Menschen zuhören möchten) auch für „kleinere“ bzw. „regionale“ Anliegen und vor allem für die Finanzierung des Jugendtreffs durch ein automatisiertes Spendensammelsystem Sinn machen kann. Ein Versuch, mehr nicht.
Von der Länge meiner Anfrage an die Banken her gesehen gibt es eigentlich bisher nichts geeigneteres als Mikroblogging:
Ich möchte für den Jugendtreff in dem ich arbeite zum Mikrospender werden. Dafür benötige ich ein Subsystem im Zentralrechner ihrer Bank.
Das sind 137 Zeichen und damit noch (knapp) twittertauglich, wobei nach wie vor die Frage offen bleibt: Kommt diese Botschaft an? Und interessiert sich z.B. die Volksbank Mönchengladbach (beliebiges Beispiel) dafür, wenn in der Gemeinde Bodnegg ein Jugendtreff durch Bank-Mikrospenden gefördert werden soll?
Keine Ahnung, aber die Vermutung, dass lediglich ein Subsystem im Bankzentralrechner mein Anliegen erfüllen kann bleibt meinerseits solange bestehen, bis mir irgendeine Bank etwas Anderes twittert.
Außerdem heißt für mich zentral eben immer noch zentral oder anders formuliert:
Was in der Volksbank in Mönchengladbach (beliebiges Beispiel) funktioniert, kann auch hier bei mir eingesetzt werden vermute ich einfach weiterhin. Mindestens so lange, bis mir irgendeine Bank auch in dieser Frage etwas Anderes twittert.
Das letzte Argument, das für das Bankenfolgen spricht ist dann der Mangel an weiteren, vielleicht sogar geeigneteren Ansprechpartnern für dieses Thema sowie deren Erreichbarkeit. Rechenzentren twittern leider selten bis nie und Vorstandsvorsitzende (ver)folge ich nicht. Es ist und bleibt einfach schwierig – mit oder ohne Twitter.