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Montag, den 04. Oktober 2010 um 17:57 Uhr

Wie ich dank Twitter gut in der lärmenden Peripherie unseres Bankensystems angekommen bin

Geschrieben von  connormarc

In letzter Zeit denke ich hin und wieder: Meine Welt ist definitiv schwarz-weiß:

Peripherie und Zentrale.

System und Subsystem.

Bankfilialen und Bankzentralrechner.

Großspende und Mikrospende.

usw. usw.

 

 

 

 

Peripherie hier – Zentrale da

 

System hier – Subsystem da

 

Bankfilialen hier – Bankzentralrechner da

 

Großspende hier – Mikrospende da

 

Es regieren derzeit eindeutig die vereinfachenden Polaritäten und ich frage mich schon, wo denn da die Zwischentöne geblieben sind (um diese Gedanken dann gleich wieder zu verwerfen), denn:

 

Unsere hochkomplexen, globalen Banken- und Finanzsysteme fordern mich geradezu heraus, sie so lange in ihrer scheinbaren Komplexität zu reduzieren bis (fast) nichts mehr davon übrig bleibt.

 

Je scheinbar komplexer die Systeme, desto mehr Freude bringt das gewöhnlich.

 

Und so gibt es in meiner Vorstellung tatsächlich den Bankzentralrechner, um den die einzelnen Bankfilialen unordentlich angeordnet sind (und twittern). Surrende Zentrale und lärmige Peripherie. Und auf dem Weg in die Zentrale zwecks Anfrage des Subsystem-Einbaus bin ich heute nicht nur in der Peripherie angekommen, sondern wurde dank Twitter dort als "Folgender" herzlich willkommen geheißen. Zumindest von 3 der 101 Banken, denen ich derzeit zuhöre.

 

Im Einzelnen wurde ich heute von der:

 

- Sparkasse Witten

 

- Kreissparkasse Waiblingen

 

und von der Quirin-Bank auf meinem Weg Richtung Zentrale begrüßt, wobei Letztere mir auch gleich einen guten Start in die Woche gewünscht hat. Kleine Geste mit einer nicht zu unterschätzenden, psychologischen Wirkung.

 

Da interessiert es mich auch nicht, wie die Begrüßungsformel denn nun genau erstellt wurde. Hier siegt bei mir der psychologische Effekt und manche Banken scheinen bei Social-Media-Schulungen einfach etwas weiter vorne gesessen zu haben als Andere. Aber das sind schon alles wieder nur lästige Details.

 

Ich bleibe mal dabei:

 

Eigentlich ist meine Vorstellung der Banken- und Finanzsysteme sowie auch der des gesamten Mikrospenden-Subsystem-Bankzentralrechner-Projekts im Grunde unglaublich einfach nachzuvollziehen, zumindest so lange meine Theorie der twitternden Banken-Peripherie und der surrenden, zentralen Recheneinheit nicht schlüssig widerlegt wird. Aber dann hätte ich auch den Dornenwald in Dornröschen definitiv fehlinterpretiert.

 

 

 

Komplexitätsreduzierende Systemskizze unseres Bankensystems:


- Bankzentralrechner, noch ohne Mikrospenden-Subsystem

- Twitternde Banken-Peripherie (Aktienkurse, Sportveranstaltungen u.a.)

- Lichtleiter-Verkabelung für Turbo-Finanztransaktionen

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