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Montag, den 29. November 2010 um 21:34 Uhr

Regionale Bank-Mikrospenden aka automatische „Dauer-Spenden“

Geschrieben von  connormarc

Für Banken gibt es mehr als nur einen guten Grund, sich nicht weiter für regionale Mikrospenden zu interessieren oder interessieren zu müssen:

 

Mal ist es die technische Realisierung des Subsystems, ein andermal die Ansicht oder schon Gewissheit, automatisches Spenden habe in unseren Regionen wenig bis kein Potenzial, sich zu einem ernstzunehmenden, Spendenkanal zu etablieren.

 

 

Dann sind es bisweilen die unsäglich hohen Kosten und erst recht die ausufernde Komplexität, die einer Realisierung entgegenstehen und wenn das Alles immer noch nicht genug ist, dann bleibt ja noch das effektive „Schweigen im Walde“, was so manche meiner Anfragen oftmals ganz schnell zur "Einbahnstraßenkommunikation" macht.

 

Und während man sich in Bankenkreisen hierzulande noch ganz wunderbar in Spekulationen zum Thema „Contra und contra automatisches Spenden“ verlieren kann, erfüllen ganz andere Dienste ihren Usern nun den scheinbar seit längerer Zeit gehegten Wunsch des sog. „Dauer-Spendens“:

 

„Über das Feature ist es nun möglich, bestimmte Webseiten oder Projekten automatisch mit monatlich mit einer Spende zu beschenken, ohne, dass man dafür regelmäßig manuell vorbeischauen muss.“

 

Es drängt sich für mich nun die Frage auf:

 

Ist das nun genial oder einfach nur unsäglich bequem? Für mich ist es Beides und noch mehr. Es ist folgerichtig und, wenn man es so will, auch zeitgemäß. Es ist ein zukunftsweisender Service im (Mikro)Spendenwesen, der (so hoffe ich) in dieser oder ähnlicher Gestalt auch regional Schule machen wird und dessen (so hoffe ich) rege Nutzung auch Banken demonstrieren kann, warum es doch Sinn macht, sich einmal mehr mit regionalen Mikrospenden auseinanderzusetzen.

 

Ob sich die Macher der "Dauer-Spenden" nun vertiefte Gedanken darüber gemacht haben, wie viele psychologische Spenden-Hemmschwellen sie mit dem Service überwunden haben sei mal dahingestellt. Aber es sind einige an der Zahl.

 

Bleibt die Frage, inwieweit sich jetzt "automatische Spenden", "Dauer-Spenden" oder "Abo-Spenden" bei den Spendern durchsetzen werden. Aber Bequemlichkeit als Ausgangsbasis eines Angebotes, und da gehe ich jetzt einfach mal von mir selbst aus, kann doch wohl nicht ganz verkehrt sein.

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