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Mittwoch, den 15. Dezember 2010 um 23:34 Uhr

Welchen Wert haben meine 4 Mikrospenden-Buchungen im Monat? (Part III.)

Geschrieben von  connormarc

Wer dachte, dass lediglich die Volks- und Raiffeisenbanken durch Rechenzentren technisch „gesteuert“ werden kennt den Finanzdienstleister der Sparkassen (noch) nicht. Der Vollständigkeit halber möchte ich aber auch die Finanz Informatik GmbH & Co. KG mit in die Berechnungen aufnehmen, da diese nicht weniger effektiv für die Buchungsposten und technischen Transaktionen im Bankenwesen zuständig sind, und damit ebenso für eine mögliche Realisierung eines regionalen Mikrospenden-Subsystems in Frage kommt.

 

 

 

Auf der Website des Unternehmens sind u.a. folgende Daten aufgeführt:

 

Buchungsposten in Mrd.                                                       10,80

Abgewickelte technische Transaktionen in Mrd.              72,80

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Gesamt Mrd.                                                                             83,6

 

 

Die gesamten Umsatzerlöse der Finanz Informatik GmbH & Co. beliefen sich im Jahre 2009 auf insgesamt 1.525,2 Milliarden Euro. Teilt man diese nun durch die Gesamtzahl der Buchungsposten und Transaktionen ergibt sich ein Wert je Posten in Höhe von:

 

1.525.200.000 / 83.600.000.000 = 0.01824401913 Euro

 

Bezogen auf die 4 Mikrospenden-Buchungen im Monat wären dies:

 

4 * 0.01824401913 Euro = 0.07297607652 Euro/ Monat und damit Sammelgebühren in Höhe von ca. 5% ggü. einem angenommenen, durchschnittlichen Sammelerlös von 1,60€ / Monat/ Person.

 

Wer die letzten Blogbeiträge bis zu dieser Stelle gefolgt ist (und das dürften eher wenige Menschen oder niemand sein, schätze ich) wird sich spätestens jetzt fragen:

 

Warum das Alles?

 

Warum der Blick auf die Rechenzentren der Bank?

 

Warum eine Ermittlung der Kosten für eine Buchung?

 

Die einfache Erklärung:

 

Kein Rechenzentrum dieser Welt wird ein Mikrospenden-Subsystem realisieren, das unterm Strich ein Minus in der Buchhaltung hervorruft. Da bin ich mir ganz sicher. Schon alleine der Blick auf die Rechenzentren von Banken impliziert, dass die Banken selbst (in ihrer grenzenlosen Uneigennützigkeit) beim Mikrospenden auf ihren Profit verzichten und die Angebote der Rechenzentren ohne Aufschläge an ihre Kunden weiterleiten.

 

Das bedeutet, dass (hoffentlich) einzelne Banken die Kosten für die Buchungsposten eben nicht so gestalten, dass diese für regionales Mikrospenden gänzlich uninteressant werden. Denn eines scheint sicher: Wenn pro Person durchschnittlich 1,60€ im Monat an Mikrospenden generiert werden und im gleichen Zuge 0,80€ an Sammelgebühren der Bank anfallen macht auch das beste regionale Spendenammelprinzip beim besten Willen keinen Sinn mehr.

 

Insofern befindet sich das Mikrospenden-Verfahren mit den bei den Rechenzentren ermittelten Gebühren von ca. 10% bei Volks- und Raiffeisenbanken (Maximum) und den ca. 5% bei Sparkassen (Maximum) aber noch im Bereich des vorstellbaren und realisierbaren. Ein Glück.

 

Hier aber auch wieder der Hinweis oder vielmehr die Bitte meinerseits:

 

Da die Berechnungen nach persönlicher Einschätzung vorgenommen wurde freue ich mich ggf. über Korrekturen bzw. Richtigstellung der Sachlage.

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