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Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 09:53 Uhr

Kleiner Jahresrückblick eines Mikrospenders

Geschrieben von  connormarc

2011 war ein bedeutendes Jahr, was Bewegungen an der Peripherie des Bankenwesens angeht. Hier, sozusagen am Rande oder der Oberfläche unserer zivilisatorischen Verteilungserrungenschaft, wurde nicht nur intensiv über das Thema debattiert wie es ist, als kritischer Beobachter oder gar Aktivist eigentlich über gar kein vertiefendes, bankenkritisches Thema zu verfügen (siehe: „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“) sondern auch vielerorts erörtert, wie mit Steuern auf Finanztransaktionen wenigstens Milliarden und mehr generiert werden könnten.

 

 

Befürworter und Kritiker vereinte dabei stets die „Makro-Brille“, der Blick auf das „Große Ganze“ und Argumentationslinien aus den Weiten der „Meta-Ebenen“. Für „Klein“ oder gar „Mikro“ blieb da auch 2011 nur wenig oder nichts groß zu melden, ausgenommen vielleicht das Statement:

 

„Ich bin und bleibe – auch 2012“

 

Bei all dem Bedeutungszuwachs der großen Größen ist es nur folgerichtig, dass auch die seit 2009 formulierte Einzelforderung nach dauerhafter Implementierung eines Mikrospenden-Subsystems in zentrale IT-Architekturen von (regionalen) Banken nahezu unbeachtet und unkommentiert blieb.

 

Dabei ist die Thematik für Banken und deren IT-Spezialisten nicht nur schlicht zu klein, um überhaupt wahrgenommen zu werden sondern bewegt sich auch inhaltlich gerade entgegen von Spenden-Experten prognostizierten Entwicklungen, wie die zu Großspenden und damit Großspendern.

 

Es ist nicht abzusehen, dass sich hier der Blickwinkel großartig verschiebt.

 

Bei allem persönlichen Bedauern der Vorherrschaft der großen Größen bleibt nun entweder der Rückzug in die schiere Nicht-Sichtbarkeit oder dessen Gegenteil. So gibt es seit einigen Tagen also die kleine Begleitseite zum Blog, zusammengesetzt aus überschaubaren, inhaltlichen Bestandteilen.

 

Dies mag den oder die ein oder anderen auch im neuen Jahr interessieren.

 

Denen und allen Anderen bleibt, ein gutes 2012 zu wünschen – wo und wann immer möglich mit dem sicheren Gespür für das „richtige Maß“.

 

 

 

Hier geht’s zum Jahresrückblick 2010

 

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