Du bist hier: Startseite - Tagebuch - Über das erste und vielleicht für immer einzige Mikrospenden-Gebrauchsmuster und Verbindungen zwischen Banken- und Spendenwesen
Freitag, den 02. Januar 2015 um 15:04 Uhr

Über das erste und vielleicht für immer einzige Mikrospenden-Gebrauchsmuster und Verbindungen zwischen Banken- und Spendenwesen

Geschrieben von  connormarc

Nun wurde sie also in ein Gebrauchsmuster überführt, die Anleitung eines Verfahrens, das das Spenden für regionale, gemeinnützige Zwecke vereinfachen soll. Jahre der Planung, der technischen Verbesserungen, der Anpassungen und Abwandlungen sind Vergangenheit. Jahre, in denen bankseits eine Absage auf die andere folgte ebenfalls. Das Verfahren wird nicht eingesetzt, ist aber dennoch existent. Was tun? Nachdenken kann nicht schaden.

„Es handelt sich um einen technischen Fehler, der nicht so einfach zu beheben ist“, räumte unlängst ein Sprecher der Deutschen Bank ein und meint: „Kein Kunde darf bei uns behindert werden, wenn er spenden will.“

Es scheint offensichtlich und allgegenwärtig. Spenden- und Bankenwesen sind nicht erst seit heute eng miteinander verknüpft. Und dies nicht nur durch den wohl „kleinsten, gemeinsamen Nenner“, Geld. Vielmehr existieren eine Vielzahl an Verknüpfungen, wenn nicht sogar Abhängigkeiten, von denen, neben dem Faktor Geld besonders 2 auf der Hand liegen:

 

Banken- und Spendenwesen sind eng verbunden durch

 

-         Technik

 

und

 

-         Service

 

sowie eben durch das gemeinsame Medium, das Geld. Diese engen Verknüpfungen sollten reichen, um auch in Zukunft über die Rolle von Banken in technikgestützten Spendenverfahren zumindest nachzudenken.

 

„Kein Kunde darf bei uns behindert werden, wenn er spenden will.“


Was zumindest im obigen Zitat aus dem Umfeld der Deutschen Bank freundlich und im Ansatz serviceorientiert klingt, ist wohl noch weit davon entfernt, förderlich zu sein. Von „niemand soll behindert werden“ bis hin zur Aussage, dass bei jedem Kunden der Spendenvorgang erleichtert werden kann, liegen (Lich)Jahre und Welten. Von einem pro-sozialen Bewusstsein, bezogen auf die Simulation neuerer, technologiegestützten Spendenmodelle- oder Verfahren ist bei Banken noch wenig bis nichts zu spüren. Ob es hier mittelfristig zu einem Umdenken kommt, ist so offen wie fraglich.

 

„Es handelt sich um einen technischen Fehler, der nicht so einfach zu beheben ist“


Was bezogen auf den Service und das Bewußsstsein für neuere Spendenmodelle noch in weiter Ferne zu liegen scheint, stellt schon heute eine Dringlichkeit dar, was die Anpassung der verfügbaren Technik im Bankenwesen an das Spenderverhalten angeht. Das ohnehin von zahlreichen „Hemmschwellen“ begleitete Spenden soll nicht zusätzlich durch Bedienschwierigkeiten oder eben grundsätzlich „technische“ Fehler erschwert werden.

 

In diesem Zusammenhang wird es schon kurzfristig darum gehen, die Technik von Bank-IT-Dienstleistern bestmöglich an das Spenderverhalten anzupassen, mögliche Fehler zu korrigieren, auszubessern und zukünftig weitgehend zu vermeiden. Aber wie schon beim Punkt Service beschrieben, so ist es auch im Bereich Technik wohl noch ein weiter Weg von der Fehlerbehebung- und Vermeidung bis hin zur aktiven Simulation neuerer Spendenverfahren, von denen das Mikrospenden-Verfahren nur Eines ist.

 

 

Zur Vertiefung:


Gebrauchsmuster-Eintrag mit Beschreibung des Mikrospenden-Sammelverfahrens

 

PDF-Beschreibung der Mikrospenden-Sammelvorrichtung zum Einsatz in zentralen Rechensystemen

Einen Kommentar hinterlassen

(*) = Pflichtfelder.
HTML-Code ist erlaubt.