Gegen Ende des Projekts beliefen sich die Gesamtkosten auf ca. 4,3 Millionen Mark (2,2 Millionen Euro). Beuys selbst meinte damals:
„(...) hier handelt es sich darum, dass das Unternehmen 7000 Eichen sich finanziert aus dem Mitwillen der Menschen, die also etwas investieren wollen in diese Sache.“
Allzu viele Menschen waren es letztlich nicht, die mit ihren 500 DM ihren Mitwillen in Spendenform äußerten und so musste ein Großteil von Beuys selbst finanziell „gestemmt“ werden. Hoher Preis hin, ein noch eher nur in Ansätzen vorhandenes Bewusstsein für ökologische Fragestellungen in großen Teilen der Bevölkerung her (und daneben das polarisierende und zum Spenden aufrufende „Testimonial“ Beuys) – Die Bäume wurden gepflanzt. Jeder einzelne Baum. Ganz so, wie er es wollte.
Hinterlassen hat er damit nicht nur, wie er sagt ein Anschauungsbeispiel „ökologischer“ und „sozialer“ Kunst sondern auch laufende Kosten für Pflege und Unterhalt seines Werkes, die sich heute auf ca. 25.000,00 Euro jährlich belaufen und u.a. wiederum an die Spendenbereitschaft der Menschen appelliert. Ab 100 Euro im Jahr können heute Baumpatenschaften übernommen werden.
„Mit der Patenschaft sollen (steuerlich abzugsfähige) Spenden für die Pflege der Bäume und zur Unterstützung der Arbeit der Stiftung 7000 Eichen, die sich nicht allein auf die Baumpflege beschränkt, eingeworben werden.“
Beuys hat keine Subsysteme implementiert.
Er hat u.a. und vor allem Kunst gemacht.
Und alles geht immer weiter. Mit 149 Menschen sollen, in Kooperation mit einer Kasseler Regionalbank, durch Mikrospenden regelmäßig und jährlich ca. 26.000,00 units für den Erhalt und Pflege von Beuys Werk gesammelt werden.
Entsprechende Anträge und Anfragen sind in Arbeit.
Auf sein Projekt angesprochen meinte Beuys damals: "Es geht alles".
In memoriam.