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Mittwoch, den 28. September 2011 um 21:45 Uhr

Die elektronische Mikro-Transaktion hinter der Kleinstspende

Geschrieben von  connormarc

Sogenannte "Mikro-Transaktionen" sind in aller Munde-allerdings bisher im Wesentlichen auf die Gaming-Industrie beschränkt. Hier geht es darum, mit der Transaktion von Klein- und Kleinstbeträgen und dem Verkauf von „Virtuellen Gütern“ eine Alternative zu Abonnements anzubieten. Und ich frage mich, ob automatisierte Bank-Mikro-Transaktionen nicht auch eine zeitgemäße Spendenalternative zum allseits bekannten Spenden-Dauerauftrag sein könnten.

 

 

 

 

 

Mir scheint, als wünschen sich nicht gerade wenige Menschen, darunter auch Bankkunden, eine gewisse „Dynamisierung“ ihrer Finanzangelegenheiten bzw. ganz allgemein eine Loslösung von eher „statischen“ Abwicklungen. Achtung, These!

 

Die Frage, ob sich nun das aus der Spieleindustrie bekannte Modell der "Mikro-Transaktionen" auf das (regionale) Bankenwesen übertragen lässt, ist wohl aus heutiger Sicht schwer zu beantworten. Denn es gilt zunächst, sich mit den Fragen auseinander zu setzen, die auch die Spieleentwickler bzw. Vermarkter beschäftigt hat und weiter beschäftigen wird:

 

Wie vertragen sich Mikro-Transaktionen mit anfallenden Verwaltungsgebühren im digitalen Zeitalter?

 

Anders gefragt: Können sich Mikro-Transaktionen heutzutage rechnen lassen?

 

Die gute Nachricht (aus der Gaming-Industrie): Sie können. Und dies mit fortschreitenden, technologischen Entwicklungen immer besser. Die schlechte Nachricht: Der Spendensektor hat davon erst einmal so gut wie nichts und muss, bei Interesse, selbst nachrechnen. Motivierend könnte dabei allerdings die Entwicklung sein die zeigt, dass Mikro-Transaktionen als zeitgemäße Transaktionsart zunehmend Akzeptanz erfahren.

 

 

Stellt sich die Frage, ob diese Entwicklungen überhaupt für das (regionale) Spendenwesen interessant werden können. Dies könnte der Fall sein, wenn:

 

- Die Spendenhöhe beim Spenden als mögliche Hemmschwelle eine Rolle spielt

 

- Mikrotransaktionen bei Kunden von (regionalen) Banken auf Akzeptanz stoßen

 

- Das Thema Spenden für eine jüngere Zielgruppe interessant werden soll

 

- Mikrostransaktionen den Sprung aus der Spieleindustrie schaffen und damit nicht in erster Linie auf den Kauf von „Virtuellen Gütern“ beschränkt bleiben

 

- Mikrotransaktionen auch mit dem Thema Spenden assoziiert werden können

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